• Die sinnliche Wahrnehmung gehört zu den elementarsten Erfahrungen des Menschen, gerade das Sehen spielt in unserem Kulturkreis eine große Rolle. So ist es nicht verwunderlich, dass sich diese Erfahrungen auch metaphorisch in der Sprache generell wie auch speziell im Kontext des Lernens wiederfinden lassen.

    Es gilt, Zusammenhänge zu sehen und zu erkennen, Einblick in Themenbereiche zu bekommen und sie zu durchschauen, Erkenntnis gewinnen oder einfach generell mehr durchzublicken. Um von einem Anderen zu lernen, kann man ihm über die Schulter schauen oder sich etwas bei oder von ihm abgucken. LERNEN IST demnach SEHEN: [weiterlesen] 

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  • Wissen ist etwas, das man in den Kopf bekommen muss, sei es in den eigenen oder den eines anderen, es wird hineingepackt, reingestopft oder auch eingeflößt, wenn nicht gar eingetrichtert [1]. Soll dieses Wissen genutzt werden, so wird es wieder herauf- oder gar herausgeholt. Diesen Metaphern liegt das bereits in der Einleitung angesprochene Konzept DER KOPF IST EIN BEHÄLTER; IN DEN WISSEN GEFÜLLT WERDEN MUSS zu Grunde. Lernen vollzieht sich demnach als "Aufnahme" des "Gegenstandes" Wissen und ist somit von den beteiligten Personen und ihren Handlungen losgelöst. Wenn die zu lernenden Dinge als unabhängige Entitäten existieren, impliziert dies, dass es eine Autorität gibt, die die Auswahl der zu vermittelnden Inhalte übernimmt und deren Reihenfolge bestimmt. Ausdrücke wie einflößen oder eintrichtern legen nahe, dass dies auf Seiten der Lehrenden geschieht, wobei auch sie diese Entscheidung nicht ausschließlich aus freien Stücken treffen, wie ein Lehrer betont:  [weiterlesen] 

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  • Eine besondere Form der Aufnahme ist das Essen: "... denn der normale Alltag besteht darin, dass Schüler etwas vorgesetzt - ich sag jetzt mal bildhaft – eine Suppe vorgesetzt bekommen, auf deren Zusammensetzung der Zutaten sie keinen Einfluss haben und die sie auslöffeln müssen und die ihnen mehr oder weniger gut schmeckt. Das ist die alltägliche Situation. Manchmal (lacht) schmeckt's wirklich sehr gut und zwar allen Beteiligten, aber meistens ist das eine ziemlich fade Angelegenheit (L2, Z. 503-510)". Oft werden Ausdrücke aus dem Bereich des Essens bemüht, um eher weniger interessante Lernsituationen zu verbildlichen: Der Lehrer kaut den Stoff vor, den dann alle gemeinsam durchkauen, wobei das mehr oder weniger fade oder gerade bei schwierigen Inhalten ein ganz schön hartes Brot sein kann. [weiterlesen] 

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  • In eine völlig andere Richtung geht die folgende Metaphorik, nach der es Aufgabe des Lehrenden ist, bei seinen Schülern Wissen zu säen, um ihnen letztlich etwas ins Gehirn zu pflanzen. Ähnlich eines Gärtners schafft er z. B. ein entspanntes Klima, in dem Lernen gedeihen kann oder bereitet den "Nährboden für Spaß an Wissen und Lust am Lernen" (Miketta-Haak 2004, S. 13). Nicht nur der Lehrende, sondern alle an der Erziehung Beteiligten sollen möglichst – ähnlich der Atmosphäre in einem Treibhaus - eine Bildungsatmosphäre schaffen, in der "Wissensdurst, Konzentrationsfähigkeit und Erfolg gedeihen" können (ebd.). Dazu gehört, vielleicht schon im Kindergarten den Boden zu bereiten für künftige Entwicklungen, so dass auch spätere Inhalte auf fruchtbaren Boden fallen können, damit die Anstrengungen des Lehrers mit der Zeit Früchte tragen. Gerade bei auf den ersten Blick nicht als so spannend erscheinenden Inhalten ist das aufkeimende Interesse ein Pflänzchen, das gehegt und gepflegt werden muss, das aber manchmal auch seltsame Blüten treiben kann. Unter guter Pflege wächst Wissen und gedeiht. Das Wort Seminar verweist ebenfalls auf diesen Zusammenhang, aus dem Lateinischen abgeleitet bedeutet es so viel wie "Pflanzstätte".[1] [weiterlesen] 

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  • Der Lehrende bringt den Schülern etwas bei oder auch rüber, es kommt bei den Schülern gut an, sie bekommen etwas mit. Wenn sie etwas verstanden haben, dann haben sie es gepackt, sie haben es. Die Vorstellung von WISSEN IST EIN DING, also ein fassbarer und handhabbarer Gegenstand, liegt auch schon der Behälter-Metaphorik zu Grunde. Gegenstände lassen sich jedoch nicht nur in einen Behälter füllen, sie können auch bewegt und transportiert werden, wie die hier aufgeführten Metaphern verdeutlichen. Der Lehrende kann seinen Schülern etwas mitgeben oder sich vielleicht auch bemühen "nachzureichen, was die Familie nicht hingekriegt hat" (St, Z. 1290). Wenn es gut läuft, stößt der Lehrende mit seinem Bemühen auf großes Interesse "wenn denen etwas angeboten wird, dann wird das ganz gierig aufgegriffen" (L1, Z. 165-166)) und der Lernende kann etwas vom Lerngegenstand mitnehmen. Der Lerner hat das Gelernte im Griff, so dass er es zum einen vor- als auch im Rahmen einer Transferleistung auf andere Bereiche übertragen kann. Dies setzt voraus, dass derjenige, der über mehr Wissen verfügt, dieses an andere weitergibt. Lernen kann nicht stattfinden, wenn er Informationen nicht herausgibt, sein Wissen nicht preisgibt, es also nicht mit anderen teilt. [weiterlesen] 

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  • Es gestaltet sich schwierig, Aspekte des Tauschens zu erläutern, ohne gleich in eine ökonomisierte Sprache zu verfallen, in der dann von "Geschäften", "Aufwand" und "Ertrag" die Rede ist. Natürlich hängen Tausch und Ökonomie eng zusammen und natürlich lassen sich ökonomische Sachverhalte letztlich als kompliziertere Tauschgefüge betrachten. Nicht jeder Tausch verweist jedoch auf einen ökonomischen, also am Mehrwert orientierten, Hintergrund.[1] Folglich werden beide Aspekte hier getrennt behandelt, auch wenn sie meist ineinander übergehen. "An der Auricher Börse wird die Zukunft gehandelt" schreibt die Wochenzeitung "DIE ZEIT" in einem Artikel über von Lehrern durchgeführte Projekte, die Schule und Forschung zu verbinden suchen und "die mit etwas Glück das Leben ihrer Klienten verändern" (Senther 2002, S. 1). Lehrer übernehmen hier die Rolle der Makler, die über die Zukunft ihrer Klienten verhandeln, und zwar sowohl unter einander als auch mit Vertretern verschiedener Forschungseinrichtungen, [weiterlesen] 

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  • Lernen ist oft mit Arbeit verbunden: "... dass Unterricht eben bedeutet, man muss Gruppenarbeit einsetzen" (L1, Z. 78-79); "Sie haben also gelernt, eigenständig zu arbeiten" (L1, Z. 96); "Und in jedem Profil muss jeder Schüler pro Halbjahr eine eigenständige Arbeit, eine Gruppenarbeit produzieren, das ist also das Arbeiten in einem Projekt" (L1, Z. 113-115); "... sondern ich mach genau so viel, wie ich für die Note brauche, dann würde ich ihn auch nicht zwingen, mehr zu arbeiten oder mehr zu tun" (L2, Z. 841-843). Wer lernt, ist produktiv, produziert Ideen oder Wissen und arbeitet Themengebiete durch. Alles was Lernen (z. B. in der Schule) behindert, ist in diesem Sinne kontraproduktiv, steht also dem Lernprozess entgegen: "Das ist also vollkommen kontraproduktiv letzten Endes, die Neugier ist möglicherweise da, sie bezieht sich aber mehr auf den Freizeitbereich, auf alles das, was mit Schule eben nichts zu tun hat (L2, Z. 583-586)". (Das Wort "Prozess" ist entlehnt aus dem lateinischen "processus", was so viel wie Fortgang, Fortschreiten" bedeutet und somit normalerweise [weiterlesen] 

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  • An dieser Stelle ist es notwendig, noch einmal zu der Metaphorik des handwerklichen Arbeitens zurückzukehren. In der Darstellung dieses Konzeptes am Anfang des letzten Kapitels fehlt eine Metapher, die hier gesondert behandelt werden soll, weil sie auf ein eigenständiges Konzept verweist. Gemeint ist die Metapher des Bauens: Lernende bauen Wissen auf und müssen dabei neues Wissen auf vorhandenes aufsetzen. Das Gelernte wird gefestigt und weiter ausgebaut. Wenn Lernen Bauen ist, dann ist gilt für das Wissen das Konzept WISSEN IST EIN HAUS: In der Grundschule soll der Grundstein gelegt werden für eine weitere erfolgreiche Schullaufbahn, solide allgemeine Kenntnisse können tragfähiges Fundament sein für die Einarbeitung in spezielle Fachgebiete. Schlüsselbegriffe können den Zugang zu schwierigen Themen erleichtern. Eine Metaphernanalyse des Konzeptes WISSEN IST EIN HAUS  [weiterlesen] 

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  • Wenn es mit dem Lernen klappt, kommen die Lernenden in ihrem Lernen weiter oder gut vorwärts, sie machen Fortschritte, probieren Rechenwege aus, sie finden vielleicht verschiedene Lösungswege für existierende Probleme, steigen da durch und durchdringen den Stoff. Lernen wird hier konzeptionalisiert als AUF DEM RICHTIGEN WEG SEIN, wobei es möglich ist, sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit auf diesem Weg zu bewegen: so gibt es schnelle und langsame Lerner. Lernen kann demnach als geplante Abfolge von Schritten gesehen werden, wobei z. B. unvorhergesehene Ereignisse jederzeit die Schritte in eine andere Richtung lenken können, manchmal auch nur Umwege zum Ziel führen. Wenn es mit dem Lernen nicht so gut geht,  [weiterlesen] 

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  • Unser Alltag ist von technischen Dingen geprägt. So erstaunt es nicht, dass sich in der Sprache auch Metaphern finden lassen, die auf einen technischen Hintergrund verwiesen. Wer lernt, ist empfänglich für Inhalte und Themen, hat eine spezielle Einstellung zu bestimmten Fragestellungen, ist in manchen Dingen vielleicht ein Überflieger und schaltet bei anderen einfach ab. Der Lerner wird hier konzeptionalisiert als Radio, Maschine, Flugzeug und manchmal vielleicht auch als ein Nadeldrucker: "Spontan würd ich sagen, dass Kinder gerade in so in so ruhigen Spielsituationen lernen, nicht unbedingt, wenn sie jetzt Lernstoff vorgelegt kriegen, und den müssen sie runterrattern" (H1, Z. 955-957).[1] Diese Metaphern verweisen demnach auf verschiedene technische [weiterlesen] 

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  • Gerade, wenn es um das Erlernen von Fertigkeiten geht, trainieren diejenigen, die etwas erlernen, bestimmte Handlungen oder Vorgehensweisen und üben sie ein, sie verfolgen ein Ziel ausdauernd und strengen sich dabei an. Wenn es mal nicht so gut läuft, ist es der Versuch, während der Schullaufbahn halbwegs über die Runden zu kommen und es trotzdem zu schaffen. In Prüfungssituationen zeigen oder erbringen sie Leistung. Diese Metaphern lassen sich dem Bereich des Sports zuordnen. Der Lernende trainiert, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, sei es eine Klausur zu bestehen oder eine Prüfung abzulegen. Nicht immer sind diese Anstrengungen jedoch von Erfolg gekrönt: "... und da hatte ich auch [weiterlesen] 

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  • "Das ist schon ganz schön schwierig, wenn man da an vorderster Front kämpft."[1] Lehrer kämpfen um Anerkennung ihrer Arbeit, vielleicht um Anschaffung von Schulmitteln, ganz sicher aber um die Aufmerksamkeit ihrer Schüler und stoßen dabei auf Widerstände: "... im Grunde genommen eine Art von Abwehrhaltung, die man erst mal überwinden muss, die also man erstmal knacken muss" (L2, Z. 490-492). "Also das Gefühl, dass man hier also, dass Lernen Lehren vor allem darin besteht, Widerstände zu überwinden, Widerstände gegenüber den Angeboten, die wir hier zu machen haben" (L2, Z. 594-596). Diese Widerstände mögen sich ebenfalls [weiterlesen] 

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  • Physik einmal anders Von Simone

    Physik gehörte nicht zu meinen Lieblingsfächern. Um ehrlich zu sein, ich habe es gehasst. Die einzige Möglichkeit, meine Note nicht in gefährliche Tiefen absinken zu lassen, war, in den Fragestunden möglichst viele möglichst unverdächtige Fragen zu stellen. Wären Physiker schon damals auf die Idee gekommen, dass Physik auch anders funktieren kann als mit undurchsichtigen Formeln [...] [weiterlesen] 

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  • Und wer legt das eigentlich fest? Kreativität findet nicht gesellschaftlichen luftleeren Raum statt. Vielmehr ist das Verständnis dessen, was als kreativ gilt, eng mit den vorherrschenden (und nicht immer bewussten) Regeln verknüpft. Ein bisschen darf schon abgewichen werden von diesen Regeln, sonst könnte Entwicklung nicht stattfinden, doch ein Zuviel an Abweichung kann schnell Irritationen hervorrufen. Ich [...] [weiterlesen] 

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  •   Der Alltag steckt voller Tücken und hinterhältiger Fallen. Spannbettücher z. B. sind schon von Natur aus hundsgemein. Sie knautschen, werfen Falten allerorten (ganz im Gegensatz zu Gesichtern sind Falten in Spannbettlaken nicht sexy!) und weigern sich nachdrücklich, in ihre vorbestimmte Kiste zu passen. Nach mehreren erfolglosen Versuchen werden sie dann doch wütend und System vortäuschend [...] [weiterlesen] 

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  • Um was geht es eigentlich bei Aufgaben, die das kreative Denken fördern sollen, und wann ist eine Leistung oder eine Antwort kreativ? Muss man für Kreativität nicht eigentlich besondere Fähigkeiten haben und Besonderes leisten? Die meisten Menschen, die mir in meinen Seminaren begegneten (mich übrigens eingeschlossen!), waren der Meinung, gänzlich unkreativ zu sein. Selbst von Hause aus mit wenig Hang zu künstlerischen Fächern ausgestattet, taten die Erfahrungen in Bildungsinstitutionen ihr Übriges, um jedes Potential in dieser Hinsicht im Keim zu ersticken. In den sogenannten Hauptfächern war von Kreativität meist nichts zu spüren und die seltsamen Gestalten, die dann Fächer wie Kunst oder Musik unterrichten, waren nicht dazu angetan, [weiterlesen] 

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  • Denken wird oft mit logischem Denken gleichgesetzt. Logisches Denken ist ein wichtiger Bestandteil, keine Frage, doch Denken beinhaltet weit mehr. Dennoch kann es spannend sein sich zu verdeutlichen, was eigentlich mit einer logischen Aufgabe gemeint ist, schon allein, um dem andere Formen des Denkens gegenüberzustellen. Ein Sudoku ist dabei eine anschauliche Möglichkeit darzustellen, was unter einer logischen Aufgabe verstanden werden kann (Ich benutze an dieser Stelle die Möglichkeitsform, denn innerhalb der Logik gibt es viele Felder und Fragestellungen, die nicht alle mit diesem Beispiel abgedeckt werden können. Genau genommen handelt es sich hier um eine Form logischen Denkens, nicht um die Logik schlechthin. Dennoch ist sie hilfreich, um einige Grundprinzipien [weiterlesen] 

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  • ABC - ein Klassiker Von Simone

      Zu einem vorgegebenen Begriff werden weitere Begriffe gesucht, wobei für jeden Buchstaben des Alphabets mindestens ein Wort, Ausdruck etc. gefunden werden soll, der mit diesem Buchstaben anfängt. Dabei ist es egal, in welcher Reihenfolge die Buchstaben bearbeitet werden, am Ende zählt, dass möglichst viele Buchstaben gefüllt sind. Beispiel: Weihnachten A: (vielleicht eher einfach) Advent, Anis, arbeitsfreie Tage, [...] [weiterlesen] 

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  • So überschreibt Rosenberg (2005) ein Kapitel in seinem Buch zur Gewaltfreien Kommunikation (S. 48). Gemeint ist hier die Fähigkeit, zwischen Beobachtung und Bewertung zu unterscheiden und dies auch in Kommunikationsprozessen anzuwenden. Für ihn ist diese Fähigkeit Grundbedingung einer wertschätzenden und lebendigen, dabei aber auch selbstverantwortlichen Kommunikation. Rosenberg formuliert drei Grundtypen lebensentfremdender Kommunikation: Moralische Urteile - Hierzu gehören [...] [weiterlesen] 

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  • Ich stehe in einem Claub am Rande der Tanzfläche und beobachte die um mich stehenden Leute. Dabei gehen mir Gedanken durch den Kopf wie : "Hej, der Typ hat richtig Spaß beim Tanzen", "Das Paar da vorne scheint sich gerade ziemlich zu streiten" oder "Oh, was für ein aufregendes Kleid!". Spätestens hier wäre ich nach kurzem Nachdenken mit meiner eigenen Tätigkeitsbeschreibung nicht mehr einverstanden, denn meine Gedanken gehen weit über eine "einfache" Beobachtung hinaus. "Einfache Beobachtung" meint hier eine wert- und interpretationsfreie Beschreibung einer Situation, wobei ich selbst immer wieder bemerke, dass dies alles andere als einfach ist. Doch wenn es keine Beobachtung ist, was ist es dann? [weiterlesen] 

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  • Neu Von Simone

    Es hat ein bisschen gedauert, aber jetzt ist es soweit: Es gibt eine neue Aufgabe :-)  [weiterlesen] 

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  •   Klar, kaufen und lesen. Und was noch?  [weiterlesen] 

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  • Was uns wichtig ist Von Simone

    Gastbeiträge Grundsätzlich sind erst einmal alle Themen interessant, die sich im weitesten Sinne mit Lernen - Denken - Handeln beschäftigen. Die können persönliche Erlebnisse und Überlegungen, Gedankenspiele, Essays, Darstellungen von Forschungen, Themenvorschläge, Rezensionen von Büchern und anderen Medien und alles das sein, was Ihnen einfällt. Gemeinsam können wir überlegen, in welcher Form Ihr Text auf lern.ag [...] [weiterlesen] 

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  • Warum Von Simone

    es diese Seite gibt: Simones Versuch einer Antwort Nach einem Seminar zum Thema Arbeits- und Lerntechniken antwortete eine Teilnehmerin auf die Frage, was sie aus den vergangenen Tagen mitnehme: "Wissen Sie, ich bin jetzt Anfang 50. Ich war nie gut in der Schule und das Lernen ist mir sehr schwergefallen. Hier habe ich zum ersten Mal [...] [weiterlesen] 

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  • * beschreibt konkrete Verhaltensweisen Geben Sie Ihrem Gegenüber eine möglichst konkrete Beschreibung seines speziellen Verhaltens und Ihrer Reaktionen darauf. Wenn Sie zunächst Ihre Beobachtungen schildern, steigt die Chance, dass der Andere Ihnen zuhört. Und je genauer Sie benennen, was Sie stört (und auch freut!), desto eher kann der Andere Ihre Position nachvollziehen. Also: Statt: „Sie sind unzuverlässig“, vielleicht: „Wie hatten für die Übergabe den Tag X vereinbart und bis heute habe ich nichts von Ihnen erhalten“. Statt: „Sie sind rücksichtslos“, vielleicht: „Sie haben mich jetzt zum dritten Mal unterbrochen“. Statt: „Sie sind eine große Stütze“, vielleicht: „Sie haben mir gerade bei einer für mich sehr schwierigen Frage geholfen“. [weiterlesen] 

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  • Eine typische Seminarsituation an einer deutschen Universität. Der Referent hat gerade seinen Vortrag abgeschlossen und blickt erwartungsvoll in die Runde. Seine Komilitonen sind aufgefordert, ihre Meinung kundzutun. "Ich fands echt super." "Cooles Referat!" "Ich fands auch toll." Aber es melden sich auch kritische Stimmen: "Das Thema war ziemlich doof." "Wär super, wen du mal aufhören würdest, ständig zu husten." Und ein einzelner bemerkt zu seinem Nachbarn: "Mann, war das langweilig." Szenenwechsel: Ein Personalgespräch in einem deutschen mittelständischen Unternehmen, es geht um das Übernahmegespräch am Ende der Probezeit. " Tja, wie schätzen Sie sich denn so ein?" Nachdem der Angestellte kurz eine eigene Bewertung seiner Arbeitsleistung vorgenommen hat, erfolgt die Reaktion des Vorgesetzten: "Gut, dann schreibe ich das jetzt mal hier so hin." Ist das wirklich Feedback? [weiterlesen] 

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  • Und wie? Von Simone

    Jeden Monat gibt es an dieser Stelle eine Aufgabe aus den Bereichen Kreativität,  Denken, Problemlösen, Entscheiden. Da wir gespannt sind auf mögliche Antworten, freuen wir uns über Zuschriften an redaktion@lern.ag. Diese werden dann als Ergebnisse im Post veröffentlicht (sofern nicht ausdrücklich anders gewünscht). Natürlich sind auch Vorschläge zur Aufgabe der Woche herzlich willkommen. :-) Am Ende [...] [weiterlesen] 

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  • In der Psychologie ist Lernen eins der zentralen Themen. Aber die Frage, was gelernt wird (oder werden soll) und wie dies geschieht, bleibt keineswegs auf die Psychologie beschränkt: Letztlich finden sich Diskussionen hierzu in vielen benachbarten Disziplinen, natürlich in der Pädagogik, aber ebenso in der Soziologie und der Philosophie. Mit Zunahme der technischen Möglichkeiten in der Gehirnforschung liefern auch die Neurowissenschaften verstärkt Beiträge zum Thema. Jede wissenschaftliche Disziplin, die Lernprozesse untersuchen möchte, kommt jedoch früher oder später in die Verlegenheit, zunächst den Begriff des Lernens definieren zu müssen. Je nach Blickwinkel und theoretischer Ausrichtung weisen diese Definitionen eine erstaunliche Vielfalt an notwendigen Bedingungen auf, also an Merkmalen, die zwingend vorliegen müssen, damit etwas im Sinne der Definition als "Lernen" gelten kann.[1] Aber Definitionen - und seien sie noch so variantenreich - beleuchten nicht nur, sie begrenzen auch. Wenn ich Lernen z. B. psychologisch als Verhaltensänderung aufgrund bewusst gemachter Erfahrungen definiere, schließe ich damit un- und vorbewusste Prozesse aus. Doch wenn ich diese ausschließe, müsste ich nicht ersteinmal das eine vom anderen abgrenzen, damit ich wirklich weiß, auf welche Erfahrungen ich mich beziehe? Und bin ich dann noch beim Thema Lernen?[2] [weiterlesen] 

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