• Ich stehe in einem Claub am Rande der Tanzfläche und beobachte die um mich stehenden Leute. Dabei gehen mir Gedanken durch den Kopf wie : "Hej, der Typ hat richtig Spaß beim Tanzen", "Das Paar da vorne scheint sich gerade ziemlich zu streiten" oder "Oh, was für ein aufregendes Kleid!". Spätestens hier wäre ich nach kurzem Nachdenken mit meiner eigenen Tätigkeitsbeschreibung nicht mehr einverstanden, denn meine Gedanken gehen weit über eine "einfache" Beobachtung hinaus. "Einfache Beobachtung" meint hier eine wert- und interpretationsfreie Beschreibung einer Situation, wobei ich selbst immer wieder bemerke, dass dies alles andere als einfach ist. Doch wenn es keine Beobachtung ist, was ist es dann? [weiterlesen] 

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  • So überschreibt Rosenberg (2005) ein Kapitel in seinem Buch zur Gewaltfreien Kommunikation (S. 48). Gemeint ist hier die Fähigkeit, zwischen Beobachtung und Bewertung zu unterscheiden und dies auch in Kommunikationsprozessen anzuwenden. Für ihn ist diese Fähigkeit Grundbedingung einer wertschätzenden und lebendigen, dabei aber auch selbstverantwortlichen Kommunikation. Rosenberg formuliert drei Grundtypen lebensentfremdender Kommunikation: Moralische Urteile - Hierzu gehören [...] [weiterlesen] 

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