Lernen, Denken, Handeln - diese Begriffe sind für uns untrennbar miteinander verbunden, spiegeln sie doch verschiedene Aspekte ein und des selben Konzeptes wider - persönliche Entwicklung. Soll Lernen mehr sein als bloß zufälliges Richtigmachen, ist es zumindest bei kognitiven Prozessen auf das Denken angewiesen (bei motorischem Lernen mag Denken manchmal hinderlich erscheinen). Doch was nützt [...] [weiterlesen]
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Stichworte: Lernen, Überblick, Gedanken, Neuigkeit, Kommunikation, Diskussion, Willkommen
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* beschreibt konkrete Verhaltensweisen Geben Sie Ihrem Gegenüber eine möglichst konkrete Beschreibung seines speziellen Verhaltens und Ihrer Reaktionen darauf. Wenn Sie zunächst Ihre Beobachtungen schildern, steigt die Chance, dass der Andere Ihnen zuhört. Und je genauer Sie benennen, was Sie stört (und auch freut!), desto eher kann der Andere Ihre Position nachvollziehen. Also: Statt: „Sie sind unzuverlässig“, vielleicht: „Wie hatten für die Übergabe den Tag X vereinbart und bis heute habe ich nichts von Ihnen erhalten“. Statt: „Sie sind rücksichtslos“, vielleicht: „Sie haben mich jetzt zum dritten Mal unterbrochen“. Statt: „Sie sind eine große Stütze“, vielleicht: „Sie haben mir gerade bei einer für mich sehr schwierigen Frage geholfen“. [weiterlesen]
Stichworte: Empfänger, Situation, kritisieren, Diskussion, sagen, empfinden, Beobachtung
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In der Psychologie ist Lernen eins der zentralen Themen. Aber die Frage, was gelernt wird (oder werden soll) und wie dies geschieht, bleibt keineswegs auf die Psychologie beschränkt: Letztlich finden sich Diskussionen hierzu in vielen benachbarten Disziplinen, natürlich in der Pädagogik, aber ebenso in der Soziologie und der Philosophie. Mit Zunahme der technischen Möglichkeiten in der Gehirnforschung liefern auch die Neurowissenschaften verstärkt Beiträge zum Thema. Jede wissenschaftliche Disziplin, die Lernprozesse untersuchen möchte, kommt jedoch früher oder später in die Verlegenheit, zunächst den Begriff des Lernens definieren zu müssen. Je nach Blickwinkel und theoretischer Ausrichtung weisen diese Definitionen eine erstaunliche Vielfalt an notwendigen Bedingungen auf, also an Merkmalen, die zwingend vorliegen müssen, damit etwas im Sinne der Definition als "Lernen" gelten kann.[1] Aber Definitionen - und seien sie noch so variantenreich - beleuchten nicht nur, sie begrenzen auch. Wenn ich Lernen z. B. psychologisch als Verhaltensänderung aufgrund bewusst gemachter Erfahrungen definiere, schließe ich damit un- und vorbewusste Prozesse aus. Doch wenn ich diese ausschließe, müsste ich nicht ersteinmal das eine vom anderen abgrenzen, damit ich wirklich weiß, auf welche Erfahrungen ich mich beziehe? Und bin ich dann noch beim Thema Lernen?[2] [weiterlesen]
Stichworte: Wissenschaft, Interaktion, Definition, Metaphernanalyse, Diskussion, Lernen, Grundannahme