• Um was geht es eigentlich bei Aufgaben, die das kreative Denken fördern sollen, und wann ist eine Leistung oder eine Antwort kreativ? Muss man für Kreativität nicht eigentlich besondere Fähigkeiten haben und Besonderes leisten? Die meisten Menschen, die mir in meinen Seminaren begegneten (mich übrigens eingeschlossen!), waren der Meinung, gänzlich unkreativ zu sein. Selbst von Hause aus mit wenig Hang zu künstlerischen Fächern ausgestattet, taten die Erfahrungen in Bildungsinstitutionen ihr Übriges, um jedes Potential in dieser Hinsicht im Keim zu ersticken. In den sogenannten Hauptfächern war von Kreativität meist nichts zu spüren und die seltsamen Gestalten, die dann Fächer wie Kunst oder Musik unterrichten, waren nicht dazu angetan, [weiterlesen] 

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  • Es gestaltet sich schwierig, Aspekte des Tauschens zu erläutern, ohne gleich in eine ökonomisierte Sprache zu verfallen, in der dann von "Geschäften", "Aufwand" und "Ertrag" die Rede ist. Natürlich hängen Tausch und Ökonomie eng zusammen und natürlich lassen sich ökonomische Sachverhalte letztlich als kompliziertere Tauschgefüge betrachten. Nicht jeder Tausch verweist jedoch auf einen ökonomischen, also am Mehrwert orientierten, Hintergrund.[1] Folglich werden beide Aspekte hier getrennt behandelt, auch wenn sie meist ineinander übergehen. "An der Auricher Börse wird die Zukunft gehandelt" schreibt die Wochenzeitung "DIE ZEIT" in einem Artikel über von Lehrern durchgeführte Projekte, die Schule und Forschung zu verbinden suchen und "die mit etwas Glück das Leben ihrer Klienten verändern" (Senther 2002, S. 1). Lehrer übernehmen hier die Rolle der Makler, die über die Zukunft ihrer Klienten verhandeln, und zwar sowohl unter einander als auch mit Vertretern verschiedener Forschungseinrichtungen, [weiterlesen] 

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